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Hartenholm zum wohlfühlen!

Baugebiet "An den Tannen" erfreut sich großer Beliebtheit

Das neugeplante Baugebiet „An den Tannen“ – gelegen zwischen Fuhlenrüer Straße und Hartenholmer Forst – hat bereits viele Interessenten! Der aktuelle Entwurf des B-Plans 16 wurde noch einmal optimiert und so sind nun 36 Baugrundstücke verfügbar. Außerdem wird es eine direkte Fußgänger-/ Fahrrad Zuwegung an das Sportzentrum und den Wald geben. Randgrundstücke, die direkt an die 20 Meter breite Waldbrandschutzzone anschließen, erwerben den Grünstreifen zu günstigeren Konditionen. Dieser darf allerdings nicht bebaut werden, bietet aber Möglichkeiten zur zusätzlichen Gartengestaltung. Die Mindestgrundstücksgröße für ein Wohngebäude (Einzelhaus) beträgt 700 m²; für eine Doppelhaushälfte muss die Mindestgrundstücksgröße 450 m² betragen.

In der letzten Gemeindevertretersitzung wurden die Vergabekriterien beschlossen und diese werden zusammen mit detaillierten Informationen rund um das Baugebiet noch vor Weihnachten an alle Bewerber kommuniziert. Das Vergabeverfahren der einzelnen Grundstücke soll in der ersten Jahreshälfte 2022 in einer öffentlichen Veranstaltung in der Mehrzweckhalle in Hartenholm stattfinden. Es befinden sich aktuell über 80 Interessenten auf der Liste für einen Bauplatz. Durch die Vergabekriterien soll ein fairer Prozess zur Grundstücksverteilung ermöglicht werden. Aufgrund der hohen Anzahl an Bewerbern wird sich eine Nachrückerliste ergeben, die sich ebenfalls aus den Vergabekriterien ableitet. Die Erschließung der Straße soll bis Jahresende 2022 erfolgt sein, sodass die Grundstücke ab 2023 bebaut werden können.

Informationen

Gemeinde beauftragt klimaneutrale Quartiersversorgung für Neubaugebiet

Klimaneutrale Energieversorgung für das Neubaugebiet B-Plan 16 ist das zentrale Thema, mit dem sich die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses seit einigen Wochen beschäftigen.

Vorsitzender Andreas Strate (FWH) und Stellvertreter Thomas Eidecker (CDU) haben die Freiburger Firma Schäffler Sinnogy kontaktiert und haben eine Potentialstudie erarbeitet, die den Weg in eine klimaneutrale Energiegewinnung ebnen soll. Auf Basis dieser Ergebnisse hat die Gemeindevertretung am 09. März 2022 beschlossen, eine entsprechende Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, die mit dem Erhalt von Fördermitteln der BAFA im Sinne eines Wärmenetzes 4.0. enden soll (https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Waermenetze/waermenetze_node.html).

Die Planung eines neuen Quartiers, wie das zur Zeit entstehende Neubaugebiet an der Fuhlenrüer Straße, birgt alle Möglichkeiten, sich der Gewinnung neuer Energien als Gesamtlösung zu widmen. Welche Versorgungssysteme geeignet sind, wurde den Gemeindevertretern im Februar in einer Präsentation der Firma Schäffler aus Freiburg näher gebracht.

Um auszuloten, was vor Ort machbar ist, bedurfte es zunächst einer Potentialstudie. Welche erneuerbaren Energien können eingesetzt werden? Gibt es Fördermittel, wenn ja, welche? Wer plant, investiert und betreibt die Anlagen später? Was sind die nächsten Schritte bei der Umsetzung? - Alles Fragen, deren erste Antworten in der Potentialstudie erläutert und erklärt wurden.

Die Idee ist: klimaneutrale Wärme aus dem Boden durch Erdwärmesonden zu gewinnen. Und parallel: Photovoltaik-Anlagen zu installieren.

Die Firma Schäffler hat im Auftrag der Gemeinde individuelle und gemeinschaftliche Versorgungsanlagen untersucht, geprüft und verglichen. Verschiedene Alternativen wären möglich: Wärmepumpen, die aus Umgebungsluft Warmwasser und Raumwasser liefern. Diese sind zwar marktgängig und auch förderfähig, aber nach Ansicht von Schäffler Sinnogy wenig effizient.

Alternativ kann kalte Nahwärmenetz in einer Gemeinschaftslösung durch Sondenfelder mit einer Wärmepumpe genutzt werden – diese Anlagen setzen höhere Investitionskosten voraus, liefern aber eine deutlich höhere Effizienz.

Im Zuge der angestrebten bundesweit geforderten Klimaziele finanziert der Staat diese Systeme mit. Die „Bundesförderung Effiziente Gebäude“ (BEG) fördert den Bau effizienter Gebäude. Aktuell wird die Höhe der Förderungen gerade überarbeitet und wird in Kürze bekanntgegeben. Für den Bau einer gemeinschaftlichen Wärmeversorgung VV2 gibt es zusätzlich 40 % Erstattung für die Investitionskosten, gefördert durch die „Bundesförderung Effiziente Wärmenetze“.

Die Gemeinde ist bemüht, nicht nur attraktive Bauplätze für Familien zu bieten, sondern auch eine klimaneutrale Quartiersversorgung auf den Weg zu bringen. Den Fortschritt der Planungen können interessierte Bürgerinnen und Bürger in der nächsten öffentlichen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 13.04.2022 mit verfolgen.

Ansprechpartner

Bei Intersse an einem Bauplatz wenden Sie sich bitte an:

Gemeinde Hartenholm
Dorfstraße 25
24628 Hartenholm
Email: Baugrundstuecke_hartenholm@outlook.de

Downloads

Der vorläufige B-Plan & weitere Informationen zu unseren Baugebiet "An den Tannen", gelegen zwischen Fuhlenrüer Straße und Hartenholmer Forst, finden sich hier als Pdf-Datei