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Fünf Tage Trubel beim Sportcamp

Ganz verschiedene Sportangebote konnten die Teilnehmer des Feriencamps des TuS Hartenholm nutzen. Tennis und Fußball waren nur zwei davon. Fotos: TuS Hartenholm


War das wieder ein Gewusel in der Gerhard-Lawerentz Mehrzweckhalle. Fünf aufregende Tage verbrachten 45 Kinder und Jugendliche aus Hasenmoor, Schmalfeld und Hartenholm beim diesjährigen Feriencamp des TuS Hartenholm. Organisatorin Birgit Timm und ihre vier festen Betreuer boten zusammen mit sechs weiteren Helfern bei Außentouren sowie zahlreichen Trainern des Sportvereins den Jungen und Mädchen jede Menge sportlicher Aktivitäten.

Vom Ausrollen der Schlafsäcke über das Auspacken der Sportkleidung und Bereitlegen der mitgebrachten Kuscheltiere bis hin zum Kofferpacken nach dem Abschiedsfrühstück mit den Eltern am Ende der der Woche ging es für die quirligen Kinder vom ersten Augenblinzeln in der Früh bis zum letzten Gähnen am späten Abend „volle Pulle“. „Selbst eine Mittagspause war illusorisch“, erzählte Birgit Timm lächelnd. Die Sechs- bis Zwölfjährigen hätten jede Menge Power. Ihr Fazit nach fünf Tagen: „Zum Glück gab es keine Verletzungen oder Unfälle“.

Sicherheit spielte bei allen Aktivitäten eine große Rolle. Da die Kinder viel mit dem Fahrrad unterwegs waren, hatten die Firmen Gastrotec und Itzehoer Versicherung für jeden Teilnehmer eine gelbe Warnweste spendiert. Manche Autofahrer waren auf den Nebenstrecken so rücksichtsvoll, dass sie anhielten, um die Kinder gefahrlos passieren zu lassen. Bei der Teilnahme am Sport wurde den Bedürfnissen der Altersklassen Rechnung getragen. Und gegenseitige Rücksicht und Hilfe der älteren für die jüngeren Kinder war bei allen Sportangeboten vorhanden.

Für jedes Kind gab es individuelle Höhepunkte. Waren es bei den Mädchen Einradfahren oder Schwimmen, begeisterten sich die Jungs an allen Ballspielen. Tischtennis, Badminton, Tennis oder Volleyball standen mit kompetenten Trainern der einzelnen Sparten des Sportvereins zum Probieren zur Verfügung. Und siehe da: Auch viele Mädchen fanden Gefallen am Fußballspiel.

Beim Besuch des Kiwebu, dem Barfußpfad in Todesfelde, wurde in Tauen gehangelt, über Stege balanciert, mit Wasser gespielt und ausführlich durch den Matsch gewatet. „Ein großer Spaß“, waren sich die meisten Kinder einig. Dieser Punkt darf beim Sportcamp nicht fehlen. Das Angebot wurde im Rahmen der gemeinsamen Ferienspaßaktion der drei Gemeinden bereits mehrmals von den ehrenamtlichen Helfern ausgerichtet.

Die Eltern leisteten einen Beitrag von 50 Euro für Verpflegung und alle Aktionen. Und für die Kinder war es eine erlebnisreiche Woche, in der sogar Tischdienst gern geleistet oder mit Freude morgens im Bollerwagen die 150 bestellten Brötchen vom Bäcker geholt wurden. Das warme Essen am Abend nach den kräftezehrenden Abenteuern wurde aus der örtlichen Gastwirtschaft „Zur Linde“ geliefert, obwohl die Wirtsleute Reimers eigentlich Betriebsferien hatten. „Es hat wirklich alles toll geklappt“, sagte Birgit Timm und dankte allen Helfern und Mitwirkenden.