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Bundesregierung beschließt zweiten Lockdown


Foto: Bundesregierung


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bundesregierung sowie die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben am 13. Dezember neue Regelungen gegen die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland beschlossen. „Wir beklagen sehr viele Tote. Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf“, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nach den Beschlüssen vom 25. November konnte das exponentielle Wachstum nur vorrübergehend gestoppt werden, zurzeit steigen die Zahlen dramatisch.

Bund und Länder dankten der weit überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, die mit ihrem besonnenen und rücksichtsvollen Verhalten während der Pandemie dazu beiträgt, die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. Und sie dankten ganz besonders allen Beschäftigten im Gesundheitswesen, die unter Aufbietung aller Kräfte dafür sorgen, dass ein hohes Versorgungsniveau auch unter den schwieriger werdenden Bedingungen gewährleistet bleibt.

Jeder von Ihnen wird in den Medien die vielen neuen Bestimmungen gelesen oder gehört haben. Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung, die auch unsere Gemeinde betrifft.

Kindertagesstätten und Schulen bleiben vom 16. Dezember bis zum 10. Januar geschlossen. Es sollen Notdienste eingerichtet werden für Eltern, die keine Betreuungsmöglichkeiten haben. Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal fünf Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen. In Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen werden die Länder vom 24. Dezember bis zum 26. Dezember Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis zulassen, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder fünf Personen über 14 Jahren bedeutet. Silvester und Neujahr wird bundesweit ein Versammlungsverbot umgesetzt.

Der Verkauf von Dingen des täglichen Bedarfs bleibt erlaubt. Apotheken sowie Banken, Post oder Getränkemärkte können öffnen. Der weiterführende Einzelhandel wird geschlossen, ebenso wie Dienstleistungsbetriebe wie Friseursalons oder Kosmetikstudios. Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie bleiben weiter möglich. Für Alten- und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Zugesagt wurden finanzielle Hilfe für wirtschaftlich betroffene Unternehmen.

Bund und Länder betonen erneut, dass über die gemeinsamen Maßnahmen hinaus in allen Hotspots ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept regional umgesetzt werden muss. Sie appellieren eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger in der Zeit bis 10. Januar von nicht zwingend notwendigen Reisen im In- und auch ins Ausland abzusehen.

Für Gottesdienste sollen die Kirchengemeinden ihre bisherigen Angebote noch einmal überprüfen, um Gefahren zu minimieren. Beschlüsse dazu werden regional veröffentlicht. Letzte Sitzungen der Gremien werden abgesagt, auch die Sprechstunde im Gemeindebüro wird ausfallen.

Die Hilfsbereitschaft in Hartenholm beim ersten Lockdown war sehr groß. Auch jetzt wird es wieder die Möglichkeit geben, sich an die Gemeinde unter Telefon 613 (Bürgermeister Panten) oder im Internet unter gemeinde@hartenholm.de zu wenden, wenn Unterstützung benötigt wird. Bitte scheuen Sie sich nicht, dieses Angebot zu nutzen.

Trotz allen Einschränkungen wünsche ich Ihnen, auch im Namen der gesamten Gemeindevertretung, eine gute Zeit. Achten Sie auf Ihre Gesundheit und auf die Ihrer Mitmenschen!

Ihr Bürgermeister
Karl-Heinz Panten