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Einheitsbuddeln


Bürgermeister Karl-Heinz Panten, Gemeindearbeiter Robert Quade und die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter buddelten am Tag der deutschen Einheit am Parkplatz des Dörps- und Sprüttenhuus‘ eine Deutsche Eiche ein. Foto: Panten


30 Jahre deutsche Einheit wurden in Hartenholm mit dem „Einheitsbuddeln“ gefeiert. Wie erstmals im vergangenen Jahr wurde von der Gemeindevertretung am 3. Oktober ein Baum gepflanzt. Zum Jubiläum gab es eine stattliche Deutsche Eiche. Gemeindearbeiter Robert Quade hatte am Parkplatz hinter dem neuen Dörps- und Sprüttenhuus ein großes Loch gegraben.

„Da müssen wir noch tiefer“, sagte Fachfrau Ingeburg Büge nach einem Blick auf den großen Pflanzballen. Die stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende des Umwelt- und Wegeausschusses stieg mit einem Spaten in die Pflanzstelle und stieß kräftig durch die hartnäckige Erdschicht. Zusammen mit Robert Quade vertiefte sie das Loch, damit die Wurzeln des Baumes gut anwachsen können.

Fast alle Gemeindevertreterinnen und -vertreter nutzten die Gelegenheit, den Aushub rund um den Baumballen zu verteilen. Bürgermeister Karl-Heinz Panten erinnerte daran, dass seit der Einheit 1990 alle fünf Jahre daran erinnert wird, dass der begonnene Weg noch nicht beendet ist. „Auch nach 30 Jahren gibt es noch Unterschiede“, betonte der Bürgermeister. Die Deutsche Eiche jedoch stehe für alle Landsleute. „Beharrlichkeit und Standfestigkeit“ zeichnet diese aus, betonte Karl-Heinz Panten.

Wehrführer Maxim Wolff ermöglichte der Gemeindevertretung einen Vorabblick in das nun fast fertige Dörps- und Sprüttenhuus. Eigentlich wollten die Blauröcke schon längst in ihre neue Unterkunft umgezogen sein. Ein Brand im Juni mitten am Tag hatte auf den ersten Blick nur geringen Schaden verursacht. Aber dieser trübte. Fast 100.000 Euro kostete die Beseitigung der Schäden an dem fast fertigen Gebäude – und jede Menge Zeit. Doch nun sind die Belüftungsanlagen gereinigt, die Filter ausgetauscht, Deckenelemente erneuert und vom Schaden nur noch ein paar Rauchflecken an den Wänden im Schulungsraum zu erkennen.

Beeindruckt zeigten sich die Gäste von der modernen Technik unter anderem in der Fahrzeughalle. Wenn die Wagen zu einem Einsatz gestartet werden, sorgen Abluftanlagen, die direkt am Auspuff angedockt werden, für reine Luft . Vor dem Ausrücken lösen diese sich selbsttätig . Erstmals verfügen die Blauröcke über eigene Metallspinde mit Wertfach. Bisher müssen sie sich direkt hinter den Fahrzeugen umziehen. Die neuen Umkleide- und Duschräume für Damen und Herren sind ansprechend funktional. Für die Jugendwehr gibt es einen eigenen Gruppenraum. Eine kleine Küche liegt direkt am Gemeinschaftsraum. Jetzt wird zum zweiten Mal die Grundreinigung durchgeführt und dann wird nach und nach umgezogen. Eine Einweihungsfeier soll stattfinden, wenn die Pandemie ein richtiges Fest erlaubt.

Übrigens: Bürgermeister Panten hatte bei der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung mitgeteilt, dass die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Brandstiftung eingestellt wurden. Es konnte kein Täter ermittelt werden.