Sie verwendeten einenveraltetenBrowser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis einUpgradeaus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Spielplatz Heidekoppeln


Der Rutschberg auf dem Spielplatz Heidekoppeln wurde auf einer Seite großflächig abgetragen, auf der anderen Seite der Sockel der Rutsche fast völlig freigelegt. Foto: Panten


Das Wort Spielplatz hat auf dem Gelände an der Heidekoppel eine nicht gewünschte Umdeutung bekommen. Wer sich den aufgeschütteten Rutschhügel mit Krabbeltunnel ansieht, denkt eher an einen kleinen Tagebau. An einer Seite des mit Gras bewachsenen Hügels wurde großflächig die Muttererde abgetragen, rund um den Betonsockel der Rutsche ein großes Loch gebuddelt. Dieser liegt jetzt fast völlig frei. Dafür verstopfen große Mengen schwarzer Erde die gelbe Rutsche und machen es den Kindern unmöglich, diese zu nutzen.

Bürgermeister Karl-Heinz Panten nahm den Schaden in Augenschein und rätselte über die Verursacher. Im Kriechtunnel entdeckte er eine Kinderschubkarre. Offensichtlich sind junge „Baumeister“ hier am Werk gewesen. Schnell soll jetzt gehandelt werden, um den Hügel wieder herzurichten und die Gefahrenstelle zu beseitigen. Im Sozialausschuss war bereits der Wunsch aufgekommen, für den Platz eine zusätzliche Buddelecke einzurichten – aber nicht auf diese Weise. Schaukel, Rutsche und Karussell reichen den jungen Nutzern augenscheinlich nicht, um ihre Kreativität auszuleben. Welche Gefahr von ihrem Tun ausgehen kann, darüber haben sie sich offensichtlich keine Gedanken gemacht.

Deshalb bittet Karl-Heinz Panten die Eltern darum, ein Auge auf das Treiben der Kinder zu werfen und sie auf Gefahren aufmerksam zu machen. „Die Gemeinde überlegt, welche weiteren Angebote wir schaffen können“, betonte der Bürgermeister.