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Robert Quade arbeitet seit 25 Jahren für das Dorf


Gemeindearbeiter Robert Quade erhielt von Bürgermeister Karl-Heinz Panten zum 25-jährigen Jubiläum eine Urkunde und Geschenk. Der Jubilar hatte seinen Chef, dessen Stellvertreter und die Kollegen zum Frühstück eingeladen. Foto Panten


„Robert ist gradlinig, offen und ehrlich“, betonte Bürgermeister Karl-Heinz Panten in Anwesenheit seiner Stellvertreterin Ingeburg Büge und der beiden Arbeitskollegen. Gemeindearbeiter Robert Quade hatte zum 25. Jubiläum in das Dorfhaus zum Frühstück eingeladen. Am Bauhof hatte ihn sein Dienstwagen, der Gemeindetrecker, im neuen Outfit empfangen. Karl-Heinz Panten und Thomas Arps hatten das Gefährt mit einem kleinen Schilderwald geschmückt.

Der 57-jährige Robert Quade hat in 25 Jahren nicht nur die Gemeinde Hartenholm ordentlicher und sauberer gemacht, sondern auch für fünf Chefs gearbeitet. „Alle waren sicherlich sehr unterschiedlich im Umgang“, betonte der jetzige Bürgermeister Karl-Heinz Panten. Er habe in den vergangenen zwei Jahren festgestellt, dass äußere Eindrücke und gesetzte Worte den Gemeindearbeiter wenig beeindrucken. Er hob hervor, dass er von Quades Wissen über jeden Winkel der Gemeinde und den mit seiner Arbeit verbundenen Tätigkeiten sehr profitieren könne.

Der gelernte Sägewerk-Facharbeiter Quade stammt aus Kuhlen bei Rickling und kam vor einem Vierteljahrhundert der Liebe wegen nach Hartenholm. Mit der Anstellung als Gemeindearbeiter sorgte er für Ehefrau Heike, eine gebürtige Hartenholmerin, und die beiden Söhne. Mittlerweile gehören schon zwei Enkel zur Familie. Und Robert Quade ist immer noch gern in der Gemeinde unterwegs. Er scheut sich dabei nicht vor Schmutzarbeit. „Das gehört dazu“ sagte er, als er vom Leeren der Mülleimer, dem Wegräumen von Unrat oder dem Säubern von Abläufen erzählt. Er sei gern zusammen mit seinem Kollegen Felix Stoltenberg an der frischen Luft unterwegs und hat beispielsweise alle „Bäume des Jahres“ gepflanzt. „Vor 25 Jahren war es eine Kastanie“, erinnerte er sich. Nur eine Baumpflanzung musste er aus Gesundheitsgründen ausfallen lassen.

Als Quade vor 25 Jahren in Hartenholm anfing, musste alles noch per Handarbeit erledigt werden. Sein damaliger Kollege Artur Warwas brachte manchmal Pferd und Wagen mit, wenn Schweres transportiert werden musste. Selbst die Festwiese an der Mehrzweckhalle wurde noch per Hand gemäht. Das Gras wurde in den Anhängern an Fahrrad und Moped abgefahren. Immer wieder in den langen Jahren war Robert Quade erstaunt darüber, was Leute alles in der Landschaft abladen. „Ein Sofa haben wir gefunden und zwei Geldschränke,“ erzählte er. Leider waren die Tresore leer. Auch das Ablesen von Wasserzählern oder die Viehzählung gehörte lange zu seinen Aufgaben. „Ich kenne fast jeden Keller“, hob er schmunzelnd hervor und erinnerte an viele kleine Begebenheiten im Dorf.

Seine Hobbys Fußball, Flohmärkte besuchen und Mopedfahren pflegt Robert Quade in der Freizeit. Da kam das Geschenk der Gemeinde zusammen mit einem zusätzlichen freien Tag bestimmt recht. Eine Urkunde zum Jubiläumstag gab es im geselligen Kreis und für die Ehefrau einen prächtigen Blumenstrauß. Und bei der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch, 12. August, 19.30 Uhr an gleicher Stelle wird die Ehrung auch noch im öffentlichen Rahmen vorgenommen.