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Sorgen um die Schulwegsicherung


Foto: Public Domain


Sorgen um die Verkehrssicherheit vor allem rund um den Dorfplatz macht sich Viola Hildmann. Als Mutter eines Schulkindes an unserer Grundschule erlebt sie nahezu an jedem Schultag gefährliche Situationen. Zum Glück gibt es in den Monaten des Herbstes und Winters aktive Eltern, die den Lotsendienst am Morgen übernehmen. Dabei hat Frau Hildmann beobachtet, dass gutmeinende Autofahrer die Lage beim Überqueren der Straße unwissentlich noch verschärfen.

Viola Hildmann hat öfters gesehen, dass nette Fahrer in ihren Autos an den Querungsstellen an der Dorfstraße in Richtung Moorweg anhalten, wenn dort ein Kind wartet. Die Jungen und Mädchen werden im Verkehrsunterricht der Schule aber dazu aufgefordert, diese vorbei zu winken. Denn richtig gefährlich kann es werden, wenn ein Fahrer in einem zweiten Wagen die Situation falsch einschätzt und versucht, das angehaltene Fahrzeug zu überholen. Auch ist es vorgekommen, dass ein wartendes Kind durchwinkt und ein anderes aber die Fahrbahn betritt. Die Schülerinnen und Schüler sind angehalten, eine Straße nur zu queren, wenn sie wirklich ohne Fahrzeug ist. „Bitte nicht anhalten, die Kinder haben es so noch schwerer, die Fahrbahn als frei zu erkennen“, sagt Frau Hildmann.

Sie und die anderen freiwilligen Verkehrslotsen freuen sich zudem über Unterstützung weiterer Erwachsenen bei ihrem Frühdienst. Wer sich dafür interessiert, kann sie anrufen unter der Telefonnummer 0177-4335153.

Sorgen macht sich die Mitbewohnerin zudem um die Einmündung des Scheideweges in Dorf- und Schmalfelder Straße. Dieser Weg würde von Fußgängern und Radfahrern gleichermaßen genutzt und sei schlecht einsehbar. Ein Verkehrsspiegel könnte für Abhilfe sorgen. In einem Brief an Bürgermeister Karl-Heinz Panten sprach sie zudem ihre Hoffnung aus, dass sich die Verkehrssituation am Dorfplatz verändert. Die von ihr dabei vorgeschlagene Ampel oder ein Zebrastreifen werden sich allerdings nicht durchsetzen lassen, da die Querungszahlen zu gering sind. Die Verkehrsbehörde schaut sich in jedem Jahr alle neuralgischen Punkte in der Gemeinde an und lässt bei solchen Wünschen Zählungen vornehmen. Auch mit dem jetzigen Anstieg der Bevölkerung sind die Zahlen von den Vorgaben weit entfernt. Aber mit der Fortsetzung des Dorfentwicklungsplanes wird das Thema Dorfplatz und Verkehrssicherheit erneut auf die Agenda gesetzt.