Sie verwendeten einenveraltetenBrowser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis einUpgradeaus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Eine Flatterulme für das Einheitsbuddeln


Für die Aktion Einheitsbuddeln wurde vor der Schule durch die Gemeindevertretung der Baum des Jahres, eine Flatterulme, gepflanzt. Foto: Panten


Die Landesregierung in Kiel hatte zum Tag der Deutschen Einheit den Startschuss gegeben für ein Aufforstungsprogramm. Zum einen, weil das Land zwischen den Meeren den geringsten Anteil an Wald hat, zum anderen um zum 30-jährigen Jahrestag der deutschen Einheit ein Zeichen zu setzen für die Zukunft. Das Ziel ist, jedes Jahr zum 3. Oktober 40000 neue Bäume im Land pflanzen als wirksamen Mittel gegen den Klimawandel. Landauf, landab haben sich Kommunen, Vereine, Firmen und Privatpersonen an der Aktion beteiligt. Kleine Setzlinge, erworben für 5 Euro auf der Spendenplattform Betterplace wurden ebenso gesetzt wie von einem bekannten Unternehmen gespendete Bäumchen oder von Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellte Eichen, Buchen und Co.

Bei uns wurde vor der Mensa der Schule gebuddelt. Auf Anregung der CDU-Fraktion hatte die Gemeindevertretung einmütig beschlossen, zum Einheitstag den Baum des Jahres zu pflanzen. Eine Flatterulme, Ulmus laevis, in einer sehr stattlichen Größe wurde in das von Gemeindearbeiter Robert Quade vorbereitete große Pflanzloch gehievt. Ingeburg Büge achtete als Gartenbautechnikerin auf die richtige Zusammensetzung des Erdreichs, die passende Tiefe und das Antreten einer Gießrinne. Für das Angießen hieß es „Wasser marsch“, denn die Freiwillige Feuerwehr war mit ihrem Tankfahrzeug gekommen. Der stellvertretende Wehrführer Christopher Bortz und sein Kollege Michael Karthe sorgten für zusätzliches Nass. Denn auch Petrus übernahm das Wässern.

Bürgermeister Karl-Heinz Panten betonte zum Anlass der Pflanzaktion, dass die Einheit auch nach 30 Jahren noch nicht ganz umgesetzt sei. Das Ende der Landes-Teilung zwischen 1945 und 1989 sei aber ein Anlass zur Freude und ein Antrieb, weiter aufeinander zuzugehen. Deshalb soll der Baum des Jahres künftig in jedem Jahr zu diesem Einheitsdatum gepflanzt werden. Sein zweiter Stellvertreter Wilhelm Hasenkamp betonte, dass auch die Bürgerinnen und Bürger zum Buddeln gebeten werden sollen. „Im Frühjahr müssen wir im neuen Gewerbegebiet am Wiesendamm eine Fläche bepflanzen. Dann werden wir alle Einwohner bitten, verschiedene Bäume einzusetzen“, betonte Hasenkamp.

Unser grünes Dorf soll insgesamt weiter aufblühen. Der neue Hundeauslauf hatte vor kurzem einige Laubbäume erhalten. Zurzeit werden gerade auf der angrenzenden Fläche sowie auf weiteren Blühstreifen verschiedene Wildblumenmischung eingesät. Hartenholm hatte sich um mehr als 40 Kilogramm Saatgut beworben und nach einer Besichtigung vor Ort drei verschiedene Mischungen für die unterschiedlichen Standorte von der Artenagentur Schleswig-Holstein des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege erhalten. „Hartenholm blüht auf“, betonte Bürgermeister Panten, auch mit Blick auf die Aktion der Gemeinde, alle Neubürger mit einer Saat für Wildblumen zu begrüßen.