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Lupo Quattro gegen Porsche


Das Ehepaar Monika und Dirk Cramer teilen die Leidenschaft für das Hobby Stockcarfahren. Als persönlichen Höhepunkt des diesjährigen Werner-Rennens freut sich Dirk Cramer auf ein Duell seines Lupo Quattro mit dem legendären „Red Porsche“. Foto: Panten


Der 49-jährige Anlagentechniker Dirk Cramer und seine zwei Jahre jüngere Frau Monika, die als Angestellte tätig ist, stecken viel Zeit und Geld in ihr aufwändiges Hobby Stockcarfahren. „Es kostet nur Geld, zu gewinnen gibt es nichts“, sagen beide und sind trotzdem begeistert. Wie im vergangenen Jahr werden sie wieder beim viertägigen Werner-Rennen auf dem Flugplatz in Hasenmoor auf die Strecke gehen. Und auf Dirk Cramer wartet am Sonntag noch der Höhepunkt dieses Rennjahres. Er wurde ausgewählt als bundesweit einer von acht Teilnehmern, die mit verschiedenen Fahrzeugen auf der Achtelmeile gegen Gastwirt Holger „Holgi“ Henze in seinem roten Porsche antreten. Dieser hatte bekanntlich im vergangenen Jahr gegen die Horex von Comiczeichner Rötger „Brösel“ Feldmann das legendäre Rennen verloren.

Sonntag wird Holgi sich mit dem Lupo Quattro von Dirk Cramer messen. Er wurde über ein bundesweites Onlinevoting ausgesucht für die Teilnahme. Der Motor im Lupo leistet zwischen 179 und 320 PS und wiegt zwei Tonnen. „Den schiebt niemand so einfach von der Strecke“, betont Cramer lächelnd. Natürlich weiß er, dass er mit seinen breiten Stollenreifen, die für losen Untergrund gedacht sind, nicht viele Chancen besitzt, die Nase vorn zu haben. „Das wird ein ganz besonderes Rennen, dabei geht es nicht um den Sieg“, sagt der Schrauber.

In früheren Jahren bereits hatte es ihn zu den Stockcars gezogen, seit 2017 nimmt er jährlich an einigen Rennen in Norddeutschland teil. Da sein Lupo natürlich nicht verkehrstauglich ist, müssen sein Wagen und auch der Polo seiner Frau zu jeder Veranstaltung auf dem Hänger transportiert werden. Während Dirk Cramer in der freien Leistungsklasse 5 startet, die unter anderem für Allradfahrzeuge zugelassen ist, aber auch für Wagen mit zwei Motoren, ist seine Frau noch etwas verhaltener in Klasse 1 am Start. Ihr Polo verfügt über 60 PS. Für beide ist wichtig, dass sie über vernünftige Sicherheitsausrüstung verfügen. Motorradschutzkleidung, Überrollbügel, Cross-Helm oder der Spezialsitz gehören dazu. Das alles ist nicht vorgeschrieben, für das Ehepaar aber „vernünftig“.

Am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr und am Sonnabend von 14 bis 19 Uhr gehen sie in ihren Serien an den Start.