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Seifenkisten gehen auf die Strecke



Das in früheren Zeiten beliebte Seifenkistenrennen haben die Mitglieder der Hartenholmer Kinder- und Jugendvertretung (KiJuVH) wiederentdeckt. Das Fahren mit einer selbstgebauten Kiste aus Sperrholz, Pappe, vier Rädern, Lenkrad oder -seil sowie Bremse hat ehemalige Generationen mit großer Begeisterung betrieben. Bobby- und Gokart, Longboard oder Scooter gab es damals noch nicht. Von einer kleinen Rampe aus ging es mit selbst gebauten Kisten auf leicht abfallendem Gelände ins Ziel. Die nostalgische Sportart soll als besonderen Abschluss des diesjährigen Ferienspaßes der Gemeinden Hasenmoor, Schmalfeld und Hartenholm stattfinden. Die jungen Leute richten sie am Sonnabend, 10. August, ab 15 Uhr auf der Straße Wiesendamm aus.

Kinder und Jugendliche dürfen mit allem teilnehmen, was die Grundbedingungen erfüllt. Als Fahrgestelle können ausgediente tiefer gelegte Kinderwagen ebenso gelten wie bei kleineren Kindern ihre geliebten Rutscherautos. Alle Teilnehmer müssen ihr Fahrzeug vor dem Start technisch abnehmen lassen und selbst mit einem Helm gesichert sein. „Drei Fahrten kann jeder Pilot absolvieren. Sieger wird der- oder diejenige mit der besten Gesamtzeit“, kündigen Linnea und Linus Schwetje an.

Die Jugendlichen haben mit ihrem Vater Patrick eine richtig stabile Seifenkiste aus vorgefertigten Teilen zusammengebaut. Diese wurde spendiert von Gästen bei Bürgermeister Karl-Heinz Panten. Von den vielen Einzelbeträgen wurde eine große Kiste aus Fertigteilen bestellt. Diese wurde der KiJuVH geschenkt. Mit ihr können Teilnehmer ohne eigene Kiste an dem Rennen teilnehmen. Das ist für alle Fahrergrößen möglich, da der Fahrersitz verstellbar ist. Selbstverständlich ist das Fahrzeug geprüft.

Nun soll die Kiste noch bunt angemalt werden. Das Motiv wird „Holmi“ sein, die von Markus Klein erdachte Hartenholmer Gallionsfigur des Ferienspaßes. Zuerst war als Rennstrecke die neue Straße Weinskoppel vorgesehen, weil diese über eine Kurve verfügt. Da in dem Neubaugebiet jedoch an dem veranstaltungstag gleich zwei Familien Richtfest feiern wollen, ist die Absperrung nicht möglich. Deshalb entschieden die jungen Leute sich für den Wiesendamm. Diese durchläuft das neue Gewerbegebiet, in dem zurzeit der Bau des Dörps- und Sprüttenhuuses. Die Mitglieder der KiJuVH sorgen nicht nur für die Organisation, sondern auch für Erfrischungen.