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Neues Sportlerheim soll gebaut werden


TuS Vorsitzender Michael Borchert gratulierte den neu- und wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Aline Voß (von links), Rita Oldenburg und Ribana Mehrkens. Nicht auf dem Foto ist die neu gewählte Jugendwartin Beate Bock. Foto: Panten


Schon viele Jahre träumen die Mitglieder des Turn- und Spielvereins Hartenholm (TuS) von einem neuen Sportlerheim. Das bisherige Gebäude am Sportgelände ist rund 60 Jahre alt und wurde sprichwörtlich auf Sand gebaut. Der Unterhalt kostet den Verein jährlich mehr als 10.000 Euro, von einem Neubau verspricht sich Kassenwartin Rita Oldenburg eine deutliche Kostensenkung durch Energieeinsparungen. Bürgermeister Karl-Heinz Panten hatte gute Nachrichten für die rund 40 anwesenden Sportlerinnen und Sportler bei der Jahresversammlung im Dorfhaus. „Nächstes Jahr geht es los“, sagte er zu.

In seinen Grußworten berichtete Panten, vormals selbst langjähriger Vorsitzender des TuS, von den Plänen der Gemeinde für das gesamte Gelände am Timm-Schott-Weg. Die Lenkungsgruppe hat die Planungen für Sanierung der Mehrzweckhalle und Bau einer Energiezentrale im freiwerdenden Feuerwehrgerätehaus nahezu abgeschlossen. Die Ausschreibung für die Sanierung des Hallendaches laufe an. „Jetzt haben wir den Kopf frei für das Sportlerheim“, betonte Panten und bat die TuS-Verantwortlichen um Zusammenarbeit.

Vereinsvorsitzender Michael Borchert präsentierte einen umfangreichen Jahresbericht aus Gesamtverein und den vielen Sparten. Höhepunkte des vergangenen Jahres waren die HSV Fußballschule mit 68 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen sowie das Sportcamp für Ferienkinder. Beides soll es in diesem Jahr wieder geben. 670 Mitglieder hat der Verein, je zur Hälfte Erwachsende sowie Kinder- und Jugendliche. „Das ist in den vergangenen 11 Jahren eine Steigerung von 120 Mitgliedern“, hob Kassenwartin Oldenburg hervor.

Seit 2007 ist sie im Amt mit einer sehr guten Verwaltung der Gelder. So war ihre einstimmige Wiederwahl eine reine Formsache. Ausgeschieden aus dem Vorstand sind der zweite Vorsitzende Rüdiger Müsch und Jugendwartin Jenna Timm. Die Position des Schriftwartes war seit einem Jahr vakant. Für alle Posten fanden sich engagierte Frauen: Stellvertreterin von Borchert wurde Aline Voß, Jugendwartin in Abwesenheit Beate Bock und Schriftführerin Ribana Mehrkens. Ein Sonderlob gab es vom Vorsitzenden für Turnspartenleiterin Frederike Petersen-Lund, die unermüdlich Werbung gemacht hatte für das Ehrenamt.

Anja Poggensee war die einzige der langjährigen Jubilare, die ihre Urkunde persönlich in Empfang nahm. Sie ist wie Marianne Dunker und Ingo Finnern seit 25 Jahren im TuS. Seit 40 Jahren dabei sind Michael Bätjer und Chris Hastings-Long. Seit 50 Jahren ist Jörg Lübke dem Verein treu.

„Sie ist das beste Beispiel dafür, wie man sich mit Sport fit und gesund halten kann“. Turnspartenleiterin Frederike Petersen-Lund fand viele lobende Worte für ihre langjährige Amtsvorgängerin Helga Kowalewski, die als Sportlerin des Jahres geehrt wurde. Seit 42 Jahren gehört die heutige Kaltenkirchenerin dem Verein an, dem sie seit 40 Jahren außerordentlich viel Energie und Aufwand gewidmet hat.

Nach der Geburt ihrer ältesten Tochter fand die damalige Hartenholmerin Helga Kowalewski den Weg in den Sportverein. Zwei Jahre später übernahm sie von Karl-Heinz Panten die Volkstanzgruppe. „Wir Mädels hatten rote oder blaue Röcke an“, erinnerte Frederike Petersen-Lund an die Zeiten, als sie selbst in dieser Gruppe aktiv war bei Jäger-Neuner, Polka oder später auch modernen Tänzen wie Lambada.

1994 übernahm Helga Kowalewski die Wirbelsäulengymnastik, half Mann und Tochter bei den Mounted Games, organisierte Indianercamps, war Spartenleiterin, trainierte die Cheerleader, war Übungsleiterin für Aerobic und Walken. Auch mit fast 70 Jahren ist sie selbst noch beim Walken aktiv. Laut Stellvertreterin Inge Bätjer fehlt sie so gut wie nie bei der Wirbelsäulengymnastik und ist für ihre Gruppe mit zahlreichen langjährigen Mitgliedern ein richtiges Vorbild an Disziplin. Die starke Bindung an den TuS Hartenholm zeigt sich bei Helga Kowalewski auch darin, dass ihr Mann und ihre drei Kinder selbst nicht nur beim Tanzen, Reiten, Handball oder Fußball aktiv waren und sind, sondern auch ihr Mann Günther über viele Jahre ehrenamtlich im Sportverein aktiv war.