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Ines Hartmann verabschiedet


Landfrauenvorsitzende Maren Schümann (rechts) zeichnete ihre langjährige Stellvertreterin Ines Hartmann mit einer silbernen Biene aus. Nach 17 Jahren verabschiedete sich Ines Hartmann aus dem Vorstand. Foto: Landfrauen


„Frauen haben viel zu tun, doch gib einer Landfrau etwas dazu, dann schafft sie das auch noch!“ Maren Schümann, die Vorsitzende des örtlichen Landfrauenvereins findet, dass dieser Spruch auf Ines Hartmann besonders gut zutrifft. Diese hatte die Richtigkeit der Behauptung in 17 Jahren Vorstandsarbeit unter Beweis gestellt. Die ersten fünf Jahre war sie Vorsitzende des Vereins, dann tauschte sie mit ihrer damaligen Vertreterin Maren Schümann die Posten. Nun wurde die zweite Vorsitzende aus dem Amt verabschiedet. Sie hatte sich nicht wieder zur Wahl gestellt, da die starken beruflichen Anforderungen das Engagement nicht mehr zulassen. „Wie hast Du das bloß alles geschafft? Wie oft ging es wohl über Deine Kraft?“, fragte Maren Schümann in einem Abschiedsgedicht, bevor sie ihrer bisherigen Stellvertreterin eine silberne Biene überreichte, das Symbol der Landfrauen.

Während der Jahresversammlung im Dorfhaus, zu der Tamara Wiemer und Birgit Wolf Brot gebacken, Dips und Gemüse zubereitet hatten, wurde mit Gabriele Thomsen eine neue Stellvertreterin gefunden. Die langjährige Betreiberin eines Reisebüros geht in den Ruhestand und möchte sich gern engagieren. Seit Gründung singt sie auch im Landfrauenchor mit. Die ehemalige Hartenholmerin, die jetzt in Klein Rönnau lebt, freut sich auf ihre neue Tätigkeit und beginnt schon mit der Entwicklung einiger Ideen.

Wiedergewählt als Beisitzerin wurde Ellen Möller. Vorsitzende Schümann, die wie Ines Hartmann vor 17 Jahren im Landfrauenvorstand begonnen hatte, wird im kommenden Jahr nicht wieder zur Wahl antreten. Das hatte sie bereits zu Beginn des Jahres schriftlich angekündigt und die gut 100 Mitglieder aufgefordert, sich Gedanken um die Nachfolge zu machen. Das wiederholte sie während der Versammlung. „Für unsere Frauen etwas zu gestalten“, das sei ihr immer ein Anliegen gewesen, so Maren Schümann. Ausflüge, Veranstaltungen, Reisen, die Weitergabe von Fertigkeiten wie das Binden des Maikranzes oder das Kochen und Backen mit Kindern gehören laut ihrer Aussage dazu.

Bei der Zusammenkunft wurde nicht nur auf die Arbeitsgruppen wie Chor, Nähen oder Stricken verwiesen, sondern auch auf die vielfachen Beteiligungen an Aktionen in der Gemeinde. Ob Neujahrsempfang, Maibaumaufstellen, Erntefest oder KulTour: Die Hartenholmer können sich darauf verlassen, dass ihre Landfrauen zupacken, mitgestalten oder für das leibliche Wohl sorgen. „Und wir stehen zu unseren Traditionen,“ betonte Frau Schümann. Deshalb freut sie sich, dass es Frauen gibt, die die Arbeit im Vorstand weiterführen wollen. „Ich werde das Jahr nutzen, um diese an die Verantwortung für den Verein heranzuführen“, versprach sie. Darüber hinaus würden sie und alle Vorstandsdamen sich freuen, wenn die Landfrauen auch für jüngere Frauen ein Treffpunkt werden würden. Wichtig sei es, dass neue und zukunftsweisende Ideen durch die nachfolgende Generation in den Reihen der Landfrauen Fuß fassen könnten.