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Grußwort des Bürgermeisters



Liebe Hartenholmerinnen, liebe Hartenholmer,

kaum ein Jahr seit Gründung der Bundesrepublik hat uns so viele Beeinträchtigungen aufgebürdet, wie das jetzige. Die weltweite Pandemie hat auch uns im Land mit aller Härte getroffen. Soweit wir wissen, wurde zum Glück niemand durch die Krankheit aus unserer Dorfmitte gerissen. Gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht haben dazu geführt, dass auch die Zahl der Erkrankten gering war. Ein Aufatmen ist zwar noch verfrüht, aber wir sollten zufrieden sein.

Bereits beim ersten Lockdown hatten sich zahlreiche Freiwillige bereit erklärt, für alte oder vorerkrankte Menschen Besorgungen zu erledigen, ihnen Wege abzunehmen und sie zu unterstützen. Dass dieses Ange- bot wenig genutzt wurde, zeigt, dass die dörfliche Struktur bei uns mit all ihren Vernetzungen sehr gut funktioniert. Gesetzliche Verbote wurden akzeptiert, Einschränkungen ebenso, Rücksicht genommen auf sich und andere. Das Tragen von Mund- und Nasenschutz hat sich durchgesetzt in allen Altersgruppen, auf lieb gewordene Begegnungen in Vereinen, Verbänden und auch im privaten Kreis verzichtet. Die Gemeinde-vertretung dankt Ihnen für so viel Umsicht und Zuverlässigkeit.

Lieb gewordene Veranstaltungen mussten in diesem Jahr abgesagt werden. Das wird auch noch den Januar betreffen, in dem es keinen Neujahrsempfang geben wird. Aber der Verzicht über eine absehbare Zeit ist notwendig, um das Ansteckungsgeschehen zu senken. Auch das hat es uns ermöglicht, die Entwicklung der Gemeinde in den verschiedenen Gremien weiter voran zu treiben, wenn auch mit etlichen Verzögerungen.

Viele neue Familien konnten wir im Ort begrüßen. Das Wachsen des Baugebietes Weinskoppel haben Sie sicherlich alle staunend verfolgt. Alle Grundstücke waren im Nu verkauft und zum Teil bebaut. Nur die fünf Parzellen am Eingang der Straße waren mit einer Wartezeit belegt, werden jetzt aber auch zügig besiedelt. Auch im Gewerbegebiet Wiesendamm ist bis auf ein Grundstück, das an die Gemeinde zurückgegangen ist, alles verkauft. Das neue Dörps- und Sprüttenhuus ist trotz zwischenzeitlicher Brandschäden so gut wie fertiggestellt. Die Nachfrage an Baugrund war derartig stark, dass bereits ein neues Baugebiet entwickelt wird. In etwa zwei Jahren können auf dem Land „An den Hartenholmer Tannen“ etwa 27 weitere Häuser entstehen. Die Bewerberliste ist mittlerweile mehr als doppelt so hoch.

Die Gerhard-Lawerentz-Mehrzweckhalle wurde aufwändig saniert. Dafür gab es Zuschüsse aus Fördertöpfen. Die nächsten Projekte sind angeschoben und auch finanziert. Aus dem alten Feuerwehrhaus wird eine Heizzentrale, ein neues Sportlerheim wird entstehen. Wenn unser altes Gasthaus „Zur Linde“ in den kommenden Wochen abgerissen ist, entsteht hier eine Fläche, über deren Verwendung die Gemeinde entscheiden kann. Kleine Wohnungen für Alleinstehende im Mix mit Gewerbe ist eine von vielen Ideen für mögliche Investoren.

Die Finanzen der Gemeinde sind in Ordnung. Die Einbrüche durch Corona zum Glück in den ersten drei Quartalen noch nicht gravierend. Das ist gut, denn mit wachsendem Zuzug muss auch mehr Infrastruktur vorhanden sein. Die Schule stößt an ihre räumlichen Grenzen, die Kindertagesstätte ebenso. Für die Jugend wird es mehr Platz geben in einem größeren JuCo. Die Kinderspielplätze werden Zug um Zug mit neuen Geräten ausgestattet.

Über alle Vorhaben und viel Wissenswertes können Sie sich jederzeit auf unserer Homepage informieren, „Wir in Hartenholm“ lesen, die Bürgermeister-Sprechstunde besuchen, an Aus- schuss- und Gemeindevertreter-Sitzungen teilnehmen. Sie sind uns immer willkommen mit Ihren Fragen und Anliegen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien frohe Festtage und für das Jahr 2021 Gesundheit und Glück!

Ihr Bürgermeister
Karl-Heinz Panten